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Interview mit der „Mutter“ von Gin LAW aus Ibiza

Interview mit der „Mutter“ von Gin LAW aus Ibiza

Die Macher des LAW Gins bei der Kaktusfeigenernte auf Ibiza


Ibiza gilt als die Partyinsel schlechthin und von dort kommt auch der Premium Dry Gin LAW. Auf Ibiza gibt es ein ungeschriebenes Gesetz: Hier darf jeder sein und leben wie es ihm gefällt, solange er es dem anderen auch zugesteht. Daran geht der name des Gins an aber es ist auch ein Gin, der wie kein anderer das Lebensgefühl der Baleareninsel 1n sich trägt. Wir sprachen mit Luna von Eisenhart Rothe, der Frau im Dreierteam der Macher von Gin LAW.

Drinks-and-more.ch: Luna, Du bist sozusagen die „Mutter“ von LAW Gin neben zwei „Vätern“. Erzähl uns bitte etwas über das Team, das LAW Gin kreiirt hat.

Luna von Eisenhart Rothe: Alexander, Wolfgang und ich teilen zwar unsere Vorliebe für Gin-Tonic, zu LAW kommen wir aber aus ganz unterschiedlichen Richtungen. Alexander hat vorher als Regisseur und Autor fürs Fernsehen gearbeitet. Wolfgang, ein begnadeter Gastronom, führt eines der besten Restaurants auf Ibiza, das Casa Colonial. Und ich bin „im richtigen Leben“ eigentlich Buch-Autorin. Früher, als ich noch in Deutschland lebte, hatte ich ausserdem mein eigenes kleines Naturkosmetik-Label – aus dieser Zeit stammt mein Wissen um natürliche Aromen und ätherische Öle. Bei LAW nennt man mich deshalb auch „Die Nase“, was nicht nur optische Gründe hat… Wolfgang hingegen ist ein Connaisseur, der sich mit Wein und Spirituosen richtig gut auskennt. Seine Bar im Casa Colonial spricht dazu Bände! Alexander wiederum träumte schon als Teenager von einem „Gin-Tonic-Zimmer“. Das Thema Gin hat ihn nie ganz verlassen, und so drehte er vor ein paar Jahren sogar einen Film darüber, der ihm etliche Geheimnisse rund um den Wacholderbrand näher brachte.

Drinks-and-more: Ihr seid ja alle Quereinsteiger. Wie ist die Idee entstanden einen Gin herzustellen?

Luna von Eisenhart Rothe: Es war eine klassische „Schnapsidee“! Eines schönen Abends im Winter sassen wir zusammen bei einem Glas Gin-Tonic und unterhielten uns über Ibiza – wie sehr wir die Insel lieben, was sie für uns ausmacht, und wie schade es ist, dass hier so viele wunderbare Dinge wachsen, aus denen kaum jemand etwas macht. Wir zählten unsere Favoriten auf, wie z.B. Orangen, Zitronen, Kaktusfeigen, Wacholder … Wacholder?! Ungelogen, in diesem Moment starrten wir alle gleichzeitig unsere Gläser an und dann uns. Ibiza ist voll von Wacholderbüschen – warum gab es dann keinen Ibiza-Gin?

Damit war der Funke gezündet, und wir verabredeten uns zum heiteren Experimentieren.

Drinks-and-more.ch: War es ein langer Weg von den ersten Brennversuchen bis zum endgültigen Produkt?

Luna von Eisenhart Rothe: Ja und nein. Keiner von uns wusste, wie so ein Gin tatsächlich hergestellt wird, deshalb haben wir anfangs natürlich Fusel produziert, in dem man nicht mal seine Füsse baden würde! Aber wir hatten Spass dabei und machten einfach weiter, was dazu führte, dass wir die Kunst des Destillierens von der Pike auf im Trial-and-Error Verfahren gelernt haben. Ein kommerzieller Gedanke war lange nicht dabei. Erst als wir nach einem unserer fortgeschrittenen Versuche die heutige Rezeptur von LAW probierten, fanden wir, dass „das Zeug“ viel zu gut ist, um es für uns zu behalten.

Drinks-and-more.ch: Gibt es spezielle Besonderheiten bei der Herstellung und beim Destillationsverfahren, das LAW Gin zu dem macht, was er ist?

Luna von Eisenhart Rothe: Aber ja! LAW ist ein Manufakturprodukt. Wir produzieren LAW in kleinen Batches von nur wenigen hundert Flaschen – auch wenn uns die oft trotzdem ganz schön riesig vorkommen. Handarbeit eben… Auch die Tatsache, dass die meisten Botanicals aus Ibiza stammen und Grossteils von uns selber gepflückt frisch verarbeitet werden, ist wohl ziemlich ungewöhnlich. LAW zählt zur Kategorie der London Dry Gins, was bedeutet, dass alle Botanicals auf einmal in die Destille wandern, um dann schonend erhitzt zu werden. Aus diesem Grund sind die Qualität der Rohstoffe und das genaue Einhalten ihrer Mengen geradezu dramatisch wichtig. Jede kleine Abweichung schlägt sich automatisch auf den Geschmack nieder. Überdies arbeiten wir mit einer traditionellen Kupfer-Destille, bei der man ohne Hilfsmittel wie Druckmesser oder Thermometer auskommen muss. Ohne „Zungenspitzengefühl“ und Erfahrung geht da gar nichts.

Drinks-and-more.ch: Was kannst Du uns über die für LAW Gin verwendeten Botanicals verraten?

Luna von Eisenhart Rothe: Neben der bereits erwähnten Tatsache, dass ein grosser Teil unserer Botanicals frisch verarbeitet werden, liegt ihre Besonderheit ganz klar darin, dass die meisten aus Ibiza stammen – was immerhin ein wichtiger Teil der „Existenzberechtigung“ von LAW ist. Unser Gin sollte ja gleichsam eine Liebeserklärung an diese Insel werden, weshalb wir von Anfang an darauf geachtet haben, mit Botanicals zu arbeiten, die, wenngleich als Bestandteil eines Gins vielleicht ungewöhnlich, für Ibiza jedoch sehr typisch sind: Ob Kaktusfeigen, Pimientos Padrón – kleine, grüne, scharfe Paprikaschoten –, geradezu himmlische Zitrusfrüchte, das Salz der Salinen Ibizas oder eben die Beeren des Phönizischen Wacholders, sie alle vereinen sich zu einem unbeschreiblich köstlichen Aroma. Eben der Geist Ibizas in der Flasche…

Die LAW Gin Flasche

Drinks-and-more.ch: Wo vertreibt Ihr LAW Gin aktuell und wie ist die Resonanz im Handel und der Gastronomie?

Luna von Eisenhart Rothe: Unsere „Homebase“ ist natürlich Ibiza, aber darüber hinaus ist LAW bereits in Deutschland (z.B. bei www.ginladen.de), der Schweiz (z.B. bei www.drink.ch), Österreich, Belgien und Holland erhältlich. Momentan sondieren wir den portugiesischen Markt, denn dort ist Gin just jetzt im Kommen.

Die Resonanz in Handel und Gastronomie übertrifft allgemein sogar unsere Erwartungen. Was wir immer wieder zu hören bekommen ist, dass LAW neben dem unbestreitbaren „Ibiza-Bonus“ vor allem ein aussergewöhnlich guter Gin ist. Selbst wenn wir nicht ganz objektiv sein mögen, ist sich die Fachwelt ziemlich einig: LAW hat bereits in seinem ersten Jahr 8 (!) Medaillen in internationalen Wettbewerben gewonnen, darunter Bronze in Hong Kong und Silber in New York; ganz zu schweigen von Gold für die beste Gin-Destillerie Spaniens 2016!

Drinks-and-more.ch: Zurzeit ist LAW Gin das einzige Produkt in Eurem Portfolio. Ist eventuell noch ein zweites „Kind“ in Planung?

Luna von Eisenhart Rothe: Im Augenblick sind wir mit Law recht ausgelastet. Aber wenn wir wieder zum Luft holen kommen, wird es auf jeden Fall die eine oder andere „Special-Edition“ geben. Aktuell haben wir da etwas Saisonales in petto, das auf seinen grossen Moment wartet, und das ist zum Niederknien!

Ein Thema könnte über kurz oder lang das Thema Wodka sein, da wir oft danach gefragt werden. Aber da bei uns alles mit Liebe gemacht wird, wollen wir diesbezüglich nichts übereilen.

Drinks-and-more.ch: Wie trinkst Du LAW Gin am Liebsten?

Luna von Eisenhart Rothe: Gar keine Frage – ich liebe Gin-Tonic, aber LAW trinke ich am liebsten straight! Ein dicker Eiswürfel darf sein und maximal ein Dash Sodawasser. Mehr nicht. Mmmmmmmmmmmmmh!

Drinks-and-more.ch: Luna, wir danken Dir ganz herzlich für das interessante Gespräch.

Das Lebensgefühl von Ibiza in einer Ginflasche

Interview mit der „Mutter“ von Gin LAW aus Ibiza

Wenn es das Lebensgefühl von Ibiza in Flaschen gibt, dann ist es sicher im LAW Gin zu finden. Typische Botanicals der spanischen Insel treffen auf sorgfältige, traditionelle Handarbeit. Er wird schonend und in kleinen Batches von jeweils 100 Flaschen destilliert. LAW Gin wird einzeln von Hand abgefüllt, etikettiert und versiegelt. So wird jede der stilvollen Apothekerflaschen mit ihrem Glasstopfen zu einem kleinen Kunstwerk.

Bereits in der Nase präsentiert sich eine prachtvolle Fülle an maritimen Früchten und Gewürzen. Süsse Zitrusfrüchte verschaffen sich Raum, gestützt von Wacholder und ergänzt durch eine frische Würzigkeit.

Als Premium London Dry Gin steht LAW Gin für höchste Qualität und wird aus reinstem Weizenalkohol unter absolutem Verzicht auf Zucker oder zusätzliche Aromen hergestellt. Nur die zum grossen Teil selbst handgepflückten und verarbeiteten Botanical geben dem LAW Gin seinen unwiderstehlichen fruchtig-frischen Geschmack:

Wacholder: Neben dem bei der Ginherstellung häufig verwendeten Wacholder Juniperus communis kommt beim LAW Gin noch eine zweite Variante zum Einsatz. Hier auf Ibiza wächst nämlich der sogenannte Phönizische Wacholder Juniperus phoenicea und der liefert ein äusserst intensives Aroma. Deshalb kommt er auch nicht wie die anderen Botanicals mit in die Brennblase. Das Destillat läuft nach dem Kondensieren einfach nur über die frischen Beeren und nimmt dabei genug Aromen auf.

Frische Orangen- und Zitronenschalen: Für den LAW Gin werden keine getrockneten Zitrusfrüchte verwendet. Warum auch? Auf Ibiza wachsen fast das ganze Jahr hindurch Zitrusfrüchte. Sie werden gepflückt und sofort verarbeitet – sicher eines der (nicht geheimen) Geheimnisse des LAW Gins!

Kaktusfeigen: Diese typische Ibiza-Frucht ist eine weitere grosse Stütze der fruchtigen LAW-Gin-Note. So herrlich ihr Aroma ist, so widerspenstig ist ihr Äusseres. Bei der selbst durchgeführten Ernte in Handarbeit ist Vorsicht vor den winzigen Stacheln der Kaktusfeigen geboten. Doch mit etwas Fingerfertigkeit und einer Rasur der stacheligen Schale kommt man an das unwiderstehliche Fruchtfleisch heran.

Pimientos de Padrón: Die kleinen würzigen Paprikaschoten von Ibiza sind natürlich auch ein unverzichtbares Botanical für den LAW Gin, der damit eine leicht pikante Note bekommt.

Salinas of Ibiza: Wo pikante Würzigkeit ist, da darf natürlich auch das Salz nicht fehlen.

Das Salz der berühmten Salinen Ibizas unterstreicht den maritimen Charakter des Dry Gin. Koriandersamen, Kardamom, Iriswurzel und Spanische Gurke: Diese Botanicals runden das fruchtig-frische Geschmackserlebnis ab und sorgen für die nötige aromatische „Tiefe“.

Zu geniessen ist dieser herrliche Gin pur auf Eis mit ein paar frischen Zitrusschalen-Zesten oder mit einem erfrischendem Tonic und ein paar frischen Wacholderbeeren.

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About The Author

Michel Haefeli

Michel Haefeli ist Chefredaktor und Herausgeber von drinks-and-more.ch. Er war viele Jahre als Journalist für verschiedene Medien tätig und ist zudem ausgebildeter PR Berater.

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