Uvavins – Cave de la Côte weiht neue Kellerei ein

Uvavins - Cave de la Côte weiht neue Kellerei ein

Die Genossenschaft Uvavins – Cave de La Côte hat ihre neuen Anlagen eingeweiht, die zur Erweiterung des Hauptstandorts in Tolochenaz gebaut wurden. Die neue Kellerei, die jene in Morges ersetzt, bietet Raum für die Ernte von rund 150 Winzern aus der Region. Die Investition beläuft sich auf 14,5 Millionen Franken.

Die neuen Anlagen, in denen künftig pro Jahr zwei Millionen Kilo Trauben aus der Region Morges-Aubonne verarbeitet werden können, wurden im Beisein des Waadtländer Staatsrates Philippe Leuba eingeweiht. Dieser erinnerte an die Bedeutung von Rebbau und Weinwirtschaft für den Kanton Waadt.

„Wir müssen weiterhin in fortschrittlichste Anlagen investieren, mit denen die Produktion der Winzer optimal verwertet werden kann – nicht zuletzt, weil wir es unseren Schweizer Produzenten damit ermöglichen, sich gegen die Konkurrenz aus dem Ausland zu behaupten», erklärte Thierry Walz, Geschäftsführer von Uvavins – Cave de la Côte.

Das neue, vom Architekturbüro FL Architecture in Lonay entworfene Gebäude mit einer gesamten Geschossfläche von 3’430 m2 verfügt über 7 Pressen der jüngsten Generation, 84 Gärbehälter für Rotwein, 120 Gärbehälter für Weisswein (Inox, thermoreguliert, mit Einstellung der Fermentierungstemperatur), 10 Druckfässer für die Herstellung von Schaumweinen sowie ein Weinlager mit 300 Fässern.

Die 14,5 Millionen Franken, die für den Bau der neuen Anlagen erforderlich waren, wurden vollständig aus dem Verkauf der Parzelle finanziert, auf der die ehemalige Kellerei von Morges stand. Am Bau der Kellerei, der 18 Monate dauerte, waren über 30 Unternehmen – grösstenteils aus der Region – und insgesamt über 200 Personen beteiligt.

Für eine nachhaltige Wirtschaft entwickelt

Die neuen Anlagen erlauben eine Senkung der finanziellen Belastung der Genossenschaft, da die Erzeugnisse nicht mehr per Lastwagen vom Ort des Einkellerns zum Ort der Abfüllung transportiert werden müssen (das neue Gebäude liegt direkt neben dem Abfüllungsstandort). Diese Einsparungen werden eine Aufwertung der Arbeit der Genossenschaftswinzer ermöglichen, die sich in den letzten 20 Jahren mit einer Senkung um über 50 Prozent ihres Bruttoertrags pro Hektare konfrontiert sahen.

Die neue Konfiguration erlaubt zudem eine Verringerung des CO2-Ausstosses und schafft zugleich Synergien mit dem bereits in Tolochenaz tätigen Personal. Die neue Kellerei wurde im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaft und des Umweltschutzes konzipiert.

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