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Schweizer Braujahr 2015/16: Spezialitätenbiere auf dem Vormarsch

Schweizer Braujahr 2015/16: Spezialitätenbiere auf dem Vormarsch

Der schweizerische Gesamtbiermarkt im Braujahr 2015/16 (1. Oktober 2015 bis 30. September 2016) verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus von 0,6 Prozent. Der Bieraus- stoss verringerte sich somit von 4’649’027 Hektoliter auf 4’621’928 Hektoliter. Hauptgrund für diesen Rückgang war der nasskalte Frühling 2016, welcher der Lust auf ein frisches, kühles Bier abträglich war. Das Berichtsjahr ist weiter geprägt durch das Wachstum des Segmentes der Spezialitätenbiere, welches mittlerweile einen Marktanteil von über 10 Prozent aufweist. Die Biervielfalt wächst in der Schweiz somit ungebrochen.

Der gesamte Biermarkt Schweiz verzeichnete im Braujahr 2015/16 (1. Oktober 2015 bis 30. September 2016) eine leichte Abnahme von 0,6 Prozent auf 4’621’928 hl Bier (= 462’192’800 Liter). Das Resultat ist geprägt durch eine Abnahme des Gesamt-Inlandausstosses aller Schweizer Brauereien um 0,7 Prozent auf 3’435’045 hl (Vorjahr: 3’458’261 hl), was einem Gesamtmarktanteil von 74,3 Prozent (Vorjahr: 74,4 Prozent) entspricht.

Die Bierimporte verzeichneten ebenfalls ein Minus von 0,3 Prozent auf 1’186’883 hl Bier (Vorjahr: 1’190’766 hl) und weisen dementsprechend einen Anteil von 25,7 Prozent auf.

Das meist getrunkene Bier der Schweiz ist das untergärige Lagerbier. Es erreicht einen Marktanteil von rund 80 Prozent. Die Spezialbiere (oft etwas stärker gehopft; kräftiger eingebraut, z. B. «Spezli», «Pony», «Premium» etc.) weisen gegen 10 Prozent auf. Die Spezialitätenbiere (meist obergärig, z. B. Weizenbier, India Pale Ale, Porter etc.) erreichen neu über 10 Prozent. In den letzten Jahren ist ein stetes Wachstum der Spezialitätenbiere zu beobachten.

Regnerischer Frühling

Das Braujahr 2015/16 ist massgeblich geprägt durch einen regnerischen Frühling 2016 und einen im Vergleich zum Vorjahr weniger heissen Juli sowie August. Bereits zu Beginn des Braujahres 2015/16 war ersichtlich, dass es schwer werden wird, die guten Werte des Vorjahres zu erreichen. Wir erinnern uns, der Sommer 2015 war sehr sonnig, heiss und somit bierig. Da der Bierkonsum stark vom Wetter abhängig ist, liess bereits der nasskalte Frühling 2016 ahnen, dass mit einem rückläufigen Bierausstoss zu rechnen ist.

Quelle: Schweizer Brauerei-Verband

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