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Erfolgreicher Nationaler Brennertag in der Schweiz

Erfolgreicher Nationaler Brennertag in der Schweiz

35 Schweizer Brennereien öffneten am Nationalen Brennertag «Die Schweiz brennt» vom vergangenen Samstag, 14. November, ihre Tore und zeigten dem Publikum ihr Handwerk. Die Verantwortlichen vom Schweizer Obstverband ziehen eine positive Bilanz. Zahlreiche Besucher liessen sich zeigen, wie aus besten Schweizer Früchten edle Fruchtbrände entstehen.

Wenn die Schweiz brennt, strömen die Menschen in Scharen in die Brennereien und lassen sich von einem altehrwürdigen Handwerk begeistern. Am Nationalen Brennertag «Die Schweiz brennt» vom Samstag, 14. November traf die Schweiz auf Hochprozentiges. 35 Brennereibetriebe öffneten ihre Türen und liessen das Publikum in ihre Brennkessel schauen. Das Publikum konnte hautnah erleben, wie edelste Schweizer Brände entstehen und gleichzeitig kulinarische Köstlichkeiten geniessen. Ob Treberwürste, Kirschnudeln, Braten aus dem Brennhafen, Kirschfondue oder Schokoladenspezialitäten, die Angebote waren vielseitig und einzigartig.

Für kulturellen und kulinarischen Reichtum sensibilisieren

Augustin Mettler, Vorstandsmitglied beim Schweizer Obstverband und zuständig für den Fachbereich Brennereien ist begeistert. «Die Schweiz brennt. Und wie! Ich besuchte am Brennertag Brennereien in der Innerschweiz und im Aargau. Überall traf ich auf begeisterte Besucher, die es schlicht genial fanden, die Welt der Schweizer Brände zu entdecken. Viele davon standen das erst Mal überhaupt in einem Brennereibetrieb und erlebten ein einzigartiges Handwerk.» Mettler ist überzeugt, dass es mit der Aktion gelungen ist, bei der Schweizer Bevölkerung das Verständnis für die reiche Brennerei-Kultur zu stärken.

Seit Jahrhunderten werden in der Schweiz in gewerblichen Betrieben und auf Bauernhöfen Destillate gebrannt. Die Kultur des Brennens hat sich im Laufe der Zeit weiter entwickelt. Was im Volksmund früher meist einfach nur Schnaps genannt wurde, ist in Tat und Wahrheit heute ein edles Kunstwerk; ein Edelbrand eben. Die Marktposition des Fruchtbrandes hat sich innerhalb der letzten 20 Jahre verändert. Seit der Marktliberalisierung wird der Schweizer Markt mit billigen ausländischen Produkten überschwemmt. Zahlreiche Traditionsbrennereien mussten schliessen, seltene Obstsorten sind gefährdet und, was nicht zu unterschätzen ist, ein Schweizer Kulturgut droht zu verschwinden. Mit «Die Schweiz brennt» will der Schweizer Obstverband die Schweizer Brände bei den Konsumenten wieder bekannter machen und die Lust auf ein edles Schweizer Kulturgut steigern.

Tradition, Vielfalt, Feinheit, guter Geschmack und Präzision spielen bei der Destillation eine entscheidende Rolle. Es sind gute Schweizer Werte, die unsere Edelbrände ausmachen. Jede Region hat ihre eigenen Früchte und Kräuter und ist damit unverwechselbar. Diese Werte wollte man dem Publikum demonstrieren.

Wiederholung in den kommenden Jahren

Der Schweizer Obstverband und die Brennereien führten den Anlass zum ersten Mal durch. Die Organisationen und die beteiligten Brennereien sind sehr zufrieden. Der Publikumsaufmarsch übertraf die Erwartungen bei weitem. Geplant ist, dass die Aktion in den kommenden Jahren wiederholt wird. Ziel ist es, dass der Samstag Mitte November mittelfristig zu einem festen Wert in der Agenda der genussorientierten Menschen und Spirituoseninteressierten wird.

Auf der Webseite www.die-schweiz-brennt.ch finden Sie weitere interessante Informationen mit Portraits der Brennereien.

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