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ENGINE Gin: Bodenständiger Gin mit unkonventionellem Marketing

Auch in der Schweiz tut sich immer noch viel an der Gin-Front ENGINE Gin heisst der Neuste und ist ein Gemeinschaftsprodukt des Marketingprofis Marcel Sutter, des bekannten Innerschweizer Brenners Tony Z’Graggen und des Künstlers Cla Coray. ENGINE ist nicht nur ein Gin, sondern genau genommen auch ein Kunstprojekt. Drinks-and-more.ch sprach mit Marcel Sutter über ENGINE Gin und darüber, was das Besondere daran ist.

Drinks-and-more.ch: Herr Sutter, wer sind Sie?

Marcel Sutter: Ich bin eigentlich IT Mensch und bereits 20 Jahre in dieser Branche tätig. Aber ich habe zwei Seiten in mir: Neben dem rein technischen Background besitze ich auch eine ausgeprägte kreative Ader. Darum habe ich mich beruflich auch immer im Marketing bewegt und mir so im Laufe der Jahre nicht nur Erfahrung in diesem Bereich, sondern auch ein grosses Netzwerk geschaffen.

Ende 2014 haben Sie den Schweizer Premium Gin ENGINE auf den Markt gebracht. Wie ist die Idee entstanden einen Gin zu produzieren?

Die Spirituosenwelt hat mich schon längere Zeit fasziniert und dann begann vor einigen Jahren der Gin an zu boomen. Viele neue Gin’s kamen auf den Markt und ich dachte mir, warum nicht einen Gin produzieren aber einen, der ganz anders ist als der Mainstream. Nicht nur in Bezug auf den Inhalt, sondern auch in der Aufmachung. Denn, auch wenn der Gin heute boomt, ist das Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Ich bin mit meiner Idee zu Tony Z’Graggen – den ich schon länger kannte – gegangen, der zusammen mit seinem Bruder die Schaubrennerei Z’Graggen in Lauerz führt.

Hier der etwas abgehobene Marketingmensch aus der Stadt mit einer Idee für einen Gin, auf der anderen Seite der bodenständige, traditionsbewusste Brennmeister aus der Innerschweiz. Waren da die Spannungen in der Zusammenarbeit nicht bereits vorprogrammiert?

Ich habe ihm von der Idee erzählt, vor allem auch, dass ich ein eher ungewöhnliches Design und Marketing plane und er hat sich das Ganze mal angehört. Am Anfang war er schon ein wenig schockiert, doch es hat ihn auch gereizt einmal neue Wege zu gehen. Und er hatte selber noch keinen Gin im Sortiment. Er sagte schliesslich zu und meinte, wenn ihr mir beim Gin nicht dreinredet, lasse ich euch beim Design und im Marketing freie Hand. So war das Team aus einem bodenständigen Innerschweizer Brennmeister, einem Marketingmenschen aus der Stadt und dem „verrückten“ Künstler Cla Coray geboren. Und im Nachhinein kann man sagen, die Zusammenarbeit war spannend und äusserst fruchtbar.

Was ist das Besondere an ENGINE Gin?

Der Gin ist bereits von der Aromatik her speziell. Tony Z’Graggen hat einen kräftigen, wacholderbetonten Gin kreiert, der aber durch die weiteren verwendeten Botanicals sehr komplex daherkommt. Aussergewöhnlich ist auch das Flaschendesign und der Name, der sowohl einen Bezug zur Schweizer Mundart („En-Gin bitte“) hat und gleichzeitig auf Englisch Motor bedeutet. Und da ist natürlich die Zusammenarbeit mit dem Künstler Cla Coray, der sozusagen eine dritte Dimension in das Projekt einbringt.

Welche Rolle spielt er im Projekt ENGINE Gin?

Cla Coray und ich kennen uns schon lange und er lebt wie ich in Oberrieden am Zürichsee. Für seine Metall- und Eisskulpturen und seine Bühnenbilder hat er schon mehrere Preise erhalten. Cla war massgeblich an der Entstehung des Design’s und des Namens ENGINE Gin beteiligt. Und er schafft immer wieder neue Kunstobjekte, in die er ENGINE Gin einbezieht. So zum Bespiel ein ENGINE Gin-Flaschenständer aus einem Motorenblock und auch am ENGINE Motorrad hat er als Ideengeber mitgewirkt.

Wenn ich das richtig verstanden habe ist ENGINE Gin nicht nur ein Gin, sondern auch ein Kunstprojekt mit einer Community dahinter. Können Sie uns das etwas genauer erklären?

Im Laufe der Zeit hat sich ENGINE zu einer Community entwickelt, wo sich Künstler, Handwerker, Gastronomen, Automobil- und Motorrad Clubs, Kultgruppierungen (zBsp. Die Steampunk-Szene) und viele technikaffine Cracks dazu inspirieren Skulpturen, Bilder und mechanische Objekte (Flaschenständer, Flaschenkühler, etc.) rund um den ENGINE Gin zu bauen. Wir nennen diese Community unsere ENGINEWORLD (www.ENGINEworld.ch). So ist auch das ENGINE BIKE gemeinsam mit dem Cleveland Cycle Werks Team entstanden, auf das wir natürlich speziell stolz sind. Es wird in Zukunft auch spezielle Events geben, wo sich die Community treffen kann und wo wir uns gebührend bei den ENGINE-Fans für die geniale Unterstützung bedanken.

So beschreiben die Macher Ihren ENGINE Gin: Für den ENGINE werden nur die besten Zutaten verwendet. Das Ausgangsprodukt bildet ein hochprozentiger Getreidebrand, dazu kommen Wachholderbeeren, Zitronenmelisse und weitere ausgewählte Zutaten. Vor der Destillation werden die Zutaten über mehrere Stunden im Getreidebrand eingelegt. Dadurch können sich die Aromen und Geschmacksnoten optimal entfalten und verleihen ENGINE einen einzigartigen Geschmack. Nach behutsamer Destillation im Brennhafen wird ENGINE mit Rigi-Quellwasser auf Trinkstärke gebracht. Das Endprodukt ist ein einzigartiges Qualitätsprodukt von exklusiver Güte.
Auf Ihrer Webseite findet man wenig Infos über die Herstellung des Gin’s und die verwendeten Botanicals. Wir würden da gerne mehr darüber erfahren.

Wir beschreiben den ENGINE Gin so: Sauber, kräftig, intensiv, ausgewogen, nach Wacholderbeeren schmeckend mit Nuancen von Zitrus und Melisse. Tatsächlich ist es so, dass wir weder Details über die verwendeten Botanicals noch über den Herstellungsprozess preisgeben. Auch ich hätte gerne ein paar Informationen mehr über die Inhaltsstoffe, um an der Verkaufsfront besser argumentieren zu können aber Tony Z’Graggen hält sich da lieber bedeckt. Er ist der Meinung, dass man den Gin besser für sich sprechen lassen soll, als zu viel Worte über die Details der Herstellung und die Botanicals zu verlieren.

ENGINE Gin ist ja erst vor kurzem auf den Markt gekommen. Haben Sie schon erste Feedbacks von Konsumenten und Barkeepern?

Obwohl ja ständig neue Gin’s auf den Markt drängen und die Konkurrenz gross ist, war das Feedback bis jetzt extrem gut. Vor allem auch bei den Barkeepern. Die meisten reagierten nach einem Tasting begeistert auf den ENGINE Gin. Ganz wenige fanden ihn zu wacholderbetont. Aber das ist Geschmackssache und Tony Z’Graggen würde dazu sagen: Wo soll denn die Betonung bei einem Gin liegen, wenn nicht beim Wacholder?

Welche Vermarktungsstrategie verfolgen Sie bei ENGINE Gin?

Da liegt noch viel Arbeit vor uns. Im Moment fokussieren wir uns auf die Barszene und den Spirituosenfachhandel. Parallel dazu unternehmen wir diverse Anstrengungen ENGINE Gin bei den Endkunden bekannt zu machen, zum Beispiel mit dem Aufbau einer Community.

Ist ENGINE Gin eine einmalige Geschichte oder planen Sie noch weitere Produkte im Spirituosenbereich?

Zurzeit sind wir ganz auf den Aufbau der Marke ENGINE Gin fokussiert. Obwohl wir mit Tony Z’Graggen einen bekannten Brenner zur Seite haben, braucht das seine Zeit. Deshalb sind im Moment auch keine anderen Produkte in Planung.

Herr Sutter, wir danken Ihnen für das interessante Gespräch.

ENGINE Gin ist in der 0.7 Liter Flasche zum Preis von Fr. 47.00 (inkl. Versandkosten) unter anderem erhältlich bei www.spirit66.ch und in der Schaubrennerei Z’Graggen in Lauerz.

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About The Author

Michel Haefeli

Michel Haefeli ist Chefredaktor und Herausgeber von drinks-and-more.ch. Er war viele Jahre als Journalist für verschiedene Medien tätig und ist zudem ausgebildeter PR Berater.

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